Vorbericht zur Spiel Digital: Korea Boardgames

Korea Boardgames hat gleich sechs Neuheiten im digitalen Gepäck (wie der Vertrieb laufen wird, weiß ich noch nicht). Da wäre zum Beispiel Sweet Holic von Seokhyeon Jeong, bei dem man Makronen backt, und zwar aus Karten – jeweils zwei für die Kekse, eine für die Füllung. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass nichts anbrennt, sonst gibt‘s am Ende Minuspunkte.

Korea Boardgames

Wenn echte Monster auf dem Behandlungsstuhl sitzen, müssen gleich mehrere Zahnärzt*innen um die Wette arbeiten. Die Monster haben Zahnprobleme, die man allerdings nur mit den kleinen Mundspiegeln erkennen kann. Alle schieben die gleichzeitig ins Monstermaul und versuchen, auf ihrer persönlichen Tafel das Problem abzubilden. Wer damit zuerst fertig ist und nicht danebengelegen hat, punktet. Das Spiel heißt Monster Dentist und stammt von Luca Bellini und Luca Borsa.

Korea Boardgames

In Four Gardens von Martin Doleẑal legt man asiatische Gärten aus Karten aus. Dazu braucht man allerdings Rohstoffe, die man aus einer großen Pagode in der Tischmitte bekommt. Diese hat drehbare Stockwerke, die man mit Karten weiterbewegen kann, um die richtige Kombination aus Rohstoffen zu erlangen. Peer Sylvester hat Four Gardens hier rezensiert, und hier könnt Ihr es auf Tabletopia ausprobieren.

 

Fruit Picking stammt von Jun-ichi Shinde und basiert auf dem bekannten Mancala-Mechanismus. Man verteilt Samenmeeple im Uhrzeigersinn auf die Felder auf seiner Spieltafel und verkauft dann die Ernte. Dabei gilt es, bestimmte Aufträge zu erfüllen. Auch Fruit Picking ist schon auf Tabletopia (hier entlang), und eine Umsetzung für Board Game Arena soll demnächst folgen.

In World Changers (unter dem Pseudonym THEKI veröffentlicht) kommandiert Ihr ein Raumschiff, das die unbewohnbar gewordene Erde verlässt, dabei aber historische Persönlichkeiten aus der Geschichte der Menschheit mitnehmen kann, um einen optimalen Start auf einem neuen Planeten zu haben. World Changers ist ein kleines Drafting-Kartenspiel, bei dem jede Karte einen besonderen Effekt hat. Es gilt, diese möglichst sinnvoll zu kombinieren, um am Ende die meisten Punkte zu erreichen.

Showdown Tactics von Paul JH Bang schließlich ist ein Zweipersonenspiel, bei dem man einen Satz Zahlensteine hat. Zwischen den Spieler*innen liegt ein Gerät, das die Steine einlesen kann. Verdeckt setzen die Kontrahent*innen jeweils einen Stein gegeneinander ein, und ein Licht zeigt an, wer den höheren Stein gesetzt hatte. Als weitere Indizien gibt es nur die Tatsache, dass gerade und ungerade Zahlen unterschiedliche Farben haben. Aus diesen Informationen muss man ergründen, wie man am besten die Mehrheit der Einzelduelle gewinnt. Wer sich das nicht recht vorstellen kann, findet ein sehr kurzes Video hier. Eine Schwarmfinanzierungskampagne für Showdown Tactics soll ab dem 28.9. auf einer koreanischen Seite starten (wer sich eine Vorschau angucken möchte, findet die hier).

Eine Übersicht über alle meine Vorschauartikel zur Spiel Digital gibt es hier.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung durch Korea Boardgames.

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