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Häuser und Wohnen

Typischer neuerer Wohnblock (Taichung)

Hier möchte ich mich mal darüber auslassen, wie die Leute in Taiwan so wohnen. Anlass dafür war eine Diskussion einer befreundeten Lehrerin mit ihren (erwachsenen) SchülerInnen. Im Unterricht wurden diesen Fotos aus Finnland gezeigt (fragt mich bitte nicht, warum). Kommentar eines Schülers (sinngemäß): "Aber Finnland ist doch ein entwickeltes Land (Nokia und so!). Warum gibt es dann dort noch so viele alte Häuser?"

Als nach der Revolution in China 1949 Chiang Kai-Shek mit ein paar Hunderttausend Soldaten, deren Familien und einer Menge sonstiger Leute nach Taiwan flüchtete, wollten sie eigentlich nur mal kurz bleiben. Nur bis zur Rückeroberung des Festlandes halt. Kurzfristig wurden für die vielen Flüchtlinge billige Wohnblocks aus dem Boden gestampft (na ja, Chiang hat sich natürlich auch ein paar Paläste genehmigt). Diese Blocks waren zwar absolut grottenhässlich, aber das war ja nicht so schlimm - die paar Jahre bis zur Rückkehr auf das Festland ließ es sich darin schon aushalten. Aus den paar Jahren wurden dann ein paar Jahrzehnte. Am Gefühl der Vorläufigkeit änderte sich dennoch nichts. Niemand sah einen Grund darin, die Betonklötze auch nur mal anzumalen oder so. Grau wurde zur dominierenden Farbe, verstärkt durch den höllischen Smog, den das brutale Wirtschaftswunder an den Häuserwänden ablud. Die Dominanz der Betonarchitektur wurde noch durch Taiwans starke Erdbebenanfälligkeit verstärkt. Beton galt einfach als stabiler als die klassische Ziegelarchitektur. Da mag auch durchaus etwas Wahres dran sein, aber es gilt eben auch nur, wenn der Beton richtig benutzt wird. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Bilder, die nach dem großen Beben von 1999 um die Welt gingen: Riesige Blocks, mit Dutzenden von Stockwerken, waren einfach umgefallen, weil beim Bau gepfuscht worden war. Um Beton zu sparen, hatten die Baufirmen leere ölkanister und dergleichen in die Wände eingelassen. Dass das nicht so irre stabil sein konnte, ist wohl klar. Trotzdem finden sich heute kaum noch Leute, die in den verbleibenden alten Gebäuden wohnen. Und die Maßstäbe sind andere als bei uns: Als Elissa und ich eine Wohnung in Hsinchu suchten, sagte sie, dass sie nicht in einem "sehr alten" Haus wohnen wolle. "Wie alt ist denn sehr alt?", fragte ich. "Mehr als 10 Jahre oder so."

Typische Farbgebung älterer Gebäude

Die Auswirkungen dieser Geschichte sind in Taiwan aber noch aus einem anderen Grund deutlicher zu sehen als irgendwo anders. Es wird nämlich nur abgerissen, wenn der Bauplatz benötigt wird. Daher ist das ganze Land voll von alten Ruinen, insbesondere in Dörfern und Kleinstädten, wo das Gedränge nicht so groß ist (Taiwan ist, nach Bangla Desh der am zweitdichtesten besiedelte Flächenstaat der Welt). Aber diese ganzen schicken alten Ziegelbauten, die da so vor sich hinrotten, wirken wohl nur auf mich als Ausländer wie wunderschöne Traumhäuser - für die Einheimischen sind es wackelige, unmoderne Gebilde, die keine Vorteile bieten.

Schließlich scheint es auch keine Behörde zu geben, die Bauvorhaben prüft (oder zumindest nicht ernsthaft). In den Großstädten ist es kein ungewöhnlicher Anblick, zwanzigstöckige Bauruinen, die einfach nie zu Ende gebaut wurden, vor sich hinmodern zu sehen. Da sind die Leute, die das geplant hatten, wohl unterwegs pleite gegangen und haben die Arbeiten abgebrochen. Für einen Abriss fehlt natürlich ebenfalls die Kohle, also werden diese gespenstischen Monumente einfach so gelassen, wie sie sind. Manchmal hat es so den Eindruck, als sei Taiwan ein Land, in dem unheimlich viel gebaut wird. Aber manche der Baustellen sind eben einfach aufgegeben worden.

Wenn Ihr ein Hochhaus betretet, fällt Euch spätestens im Fahrstuhl auf, dass die Stockwerke hier anders gezählt werden als in Deutschland. Ein nulltes Stockwerk oder Erdgeschoss gibt es nicht, die Zählung beginnt mit der eins. Was bei uns das erste Obergeschoss wäre, ist also in Taiwan der zweite Stock. Was unter dem ersten Stock liegt, wird mit B1, B2 und so weiter gezählt (wahrscheinlich B für basement?). Ich finde dieses System prima und viel einleuchtender als das deutsche. Es wird ja auch in anderen Ländern in Europa teilweise so gezählt.

Wie wohnt es sich nun aber in einer solchen Wohnung im Hochhaus? Durchschreiten wir die Wohnungstür (und ziehen spätestens unmittelbar danach die Schuhe aus), befinden wir uns zumeist direkt im Wohnzimmer. Dieses ist in der Regel das hellste Zimmer (oft das einzige, das tagsüber ohne künstliche Lichtquelle auskommt). Wichtigster Einrichtungsgegenstand ist unweigerlich der meist riesige Fernseher, der immer läuft (frage mich, warum die den nicht einfach an den Lichtschalter koppeln). Das ist für mich ein solches Ärgernis, dass es mir vielleicht noch mal eine eigene Polemik wert ist. An sonstigem Inventar finden sich im Wesentlichen die gleichen Dinge, die in einem deutschen Wohnzimmer auch zu erwarten wären: Ein paar Bücherregale, Sofas, ein Tisch (der allerdings oft nur halb so hoch ist wie in Deutschland - gesessen wird auf dem Fussboden, kleinen Hockern oder mit krummem Rücken. Allerdings gibt es mittlerweile auch viele Familien, die Tische im westlichen Stil bevorzugen), Familienfotos, ein Plastikeiffelturm als Erinnerung an die letzte Parisreise. Hier sind also wenig Überraschungen zu erleben. Was es nicht gibt, sind Tapeten. Die Wände sind meist in einer hellen Farbe schlicht angestrichen. Auch Teppiche sind extrem selten - stattdessen sind die Fußböden in der Regel voll verkachelt. Das klingt für Euch jetzt vielleicht ein wenig arg ungemütlich und kalt, ist es aber gar nicht. Der Grund für die Entscheidung gegen Teppich und für Kacheln liegt im Klima begründet. Es ist so heiß und feucht, dass Teppiche leicht zu gammeln anfangen könnten. Und bei sehr warmem Wetter finde ich die leidlich kühlen Kacheln sogar recht angenehm.

Typische Seitenstraße

Damit sind wir schon bei den Temperaturregelungsinstrumenten: Heizungen (und damit übrigens auch Schornsteine!) sind völlig unbekannt, dafür haben viele Wohnungen Klimaanlagen. Obwohl ich die Hitze einigermassen gut verkraften kann, sind die Dinger echt ein Segen, weil sich mit ihrer Hilfe die Zimmertemperatur locker bis 25 Grad runterregeln lässt (schon erstaunlich, wie kühl mir das manchmal vorkommt...).

Im hinteren Teil der Wohnung (beziehungsweise bei Häusern im Obergeschoss) befinden sich die Schlafzimmer. Zu denen ist nicht viel zu sagen, außer, dass sie in der Regel keine oder nur winzige Fenster haben. Auch am hellichten Tag ist es da eher düster. Aber wozu auch große Fenster einbauen, wenn ein paar Wochen später eh jemand zwei Meter davor einen Wolkenkratzer baut?

Die Küche wird vom gigantischen Kühlschrank dominiert. Fast alles Essbare kommt da rein. Aus zwei Gründen. Erstens ist es zu heiß, um irgendetwas lange außerhalb aufzubewahren, und zweitens wohnt in Taiwan niemand allein. Das zeigt sich aber oft erst, wenn Ihr mal ein paar Essensreste draußen rumstehen lasst. In der Regel habt Ihr nach wenigen Stunden eine Spur winziger Ameisen in der Wohnung, die das Zeug abtransportiert. Die Viecher kommen aus dem Nichts und sind sehr zuverlässig (für diejenigen unter Euch, die Barry Hughart gelesen haben: das mit dem süßen Wein und den Kakerlaken klappt wirklich! Aber eher mit Ameisen als mit Kakerlaken). Wenn Ihr unbedingt mal etwas Essbares für eine Weile draußen aufbewahren wollt, empfiehlt es sich, die Schüssel oder was auch immer auf einen nassen Lappen zu stellen. Das hält die Ameisen zuverlässig fern.

Schwerer beizukommen ist anderen ständigen Begleiterinnen: Den Kakerlaken. In Deutschland gibt es die Dinger nicht - jedenfalls nicht solche wie hier. Sie haben etwa die Größe von Maikäfern und können manchmal auch fliegen, allerdings nur selten - ob das nur saisonal ist? Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich erstmals im Leben so ein Insekten-Kampfspray im Hause habe, das diesen mörderischen Biestern zuverlässig den Garaus macht. Nun bin ich ja eigentlich ein recht friedliches Kerlchen und bringe nicht gern Kreaturen irgendwelcher Art zur Strecke, aber bei den Kakerlaken packt mich einfach das Grausen. Sie lassen sich nämlich auch nicht irgendwie verscheuchen oder so was. Eine Freundin bezeichnete Kakerlaken mal als die Punks unter den Insekten: Sie greifen mich nicht an und laufen auch nicht vor mir weg, sondern sie interessieren sich schlicht nicht für mich. Wenn eine Kakerlake von A nach B will und da steht ein Mensch im Weg, dann läuft sie eben einfach über ihn hinweg... brrrh!

Von der Straße aus unsichtbarer Garten.

Harmlosere und schüchternere Mitwohnis sind die ebenfalls sehr verbreiteten "Wand-Tiger". Dabei handelt es sich um kleine Eidechsen mit unfassbaren Kletterfähigkeiten. Ohne dazu über gesicherte Daten zu verfügen, stelle ich mir vor, dass sie Mücken fressen und daher sind sie willkommen. Einziger kleiner Nachteil: Sie schreien. Nicht sehr laut, aber durchdringend. Was soll's, daran habe ich mich gewöhnt. Und wenn ich mal auf Wand-Tiger-Babys gestoßen bin, fand ich die geradezu niedlich.

Das ist noch lange nicht alles, was hier kreucht und fleucht. Diese gigantischen Spinnen beispielsweise, die es in Taiwan leider gibt, sind mir zum Glück erst sehr selten begegnet. Bei denen nehme ich eh gleich Reißaus. In den Bergen ist gelegentlich auch mit Schlangen zu rechnen, allerdings wagen die sich nur selten in die Stadt (habe erst einmal eine zu Gesicht bekommen).

Wo war ich? Ach ja, in der Küche. Gekocht wird grundsätzlich mit Gas. Ist ja auch viel schöner. Aber zum Essen gibt es ja noch einen Extra-Artikel. Daher jetzt zu einem anderen sehr interessanten Raum in taiwanesischen Häusern: Dem Bad. Beim Betreten prallen die unterschiedlichen Kulturen sofort in voller Härte zusammen. Zuerst einmal solltet Ihr Euch mit den bereitliegenden Badezimmerplastiklatschen bekleiden. Der Fußboden ist nämlich meistens überschwemmt (hat einen eigenen Ablauf). So etwas wie Duschvorhänge gibt es gar nicht, und ich glaube, die wären hier auch nicht erwünscht. Die Badelatschen sind von innen leider auch oft nass, so dass ich mir beim Betreten des Bades manchmal einfach die Socken ausziehe, um sie nicht unnötig einzuweichen.

Beim Duschen erleben wir eine weitere Überraschung: Das Umschalten von Wasserhahn auf Dusche erfolgt durch einen kleinen Hebel, der herausgezogen wird und vom Wasserdruck oben gehalten wird. Soweit, so gut, und auch so bekannt aus Deutschland. Der Haken in Taiwan: Der Wasserdruck ist vielerorts sehr, sehr ungleichmäßig. Dadurch springt der Hebel immer wieder rein. Zum Glück klemmt der in meinem Badezimmer ein bisschen - anderswo muss ich teilweise beim Duschen mit einer Hand den Hebel festhalten. Sehr unpraktisch. Aber es wird eben lieber ein tolles, modernes System (am besten aus Amerika) eingebaut, was nicht funktioniert, als sich mit einem weniger coolen einheimischen abzugeben (da gäbe es ja wahrlich genug andere Möglichkeiten).

Uni-Gebäude im japanischen Kolonialstil (Taipei)

Das gleiche Problem gibt es beim Klo. Traditionell gibt es in Taiwan wie auch anderswo in Asien solche Hock-Klos, also Löcher im Boden mit Fußpodesten an den Seiten. Seit ich mich einmal daran gewöhnt habe, finde ich die gar nicht übel: Sie sind angeblich anatomisch besser und an öffentlichen Plätzen auch hygienischer, da es ja keinen Rand gibt, der schmutzig werden könnte (Zugklos in der Volksrepublik China nehme ich von diesem Lob ausdrücklich aus). Aber sie sind halt nicht modern und kommen auch irgendwie nicht aus Amerika. Also werden in Restaurants, auf Bahnhöfen und so weiter überall West-Klos eingebaut, um den Anschluss an die "zivilisierte" Welt nicht zu verlieren. Problem: Viele TaiwanesInnen mögen die nicht und manche benutzen sie daher genauso wie die traditionellen Klos: Mit den Füßen hocken sie auf dem Schüsselrand und versuchen ihre Balance zu halten, während nachfolgende Generationen mit den Stiefelabdrücken zu kämpfen haben. Tja, so beschissen kann die krampfhafte Globalisierung sein. Kurios ferner: Auch wenn ich nach einer Frau auf eine öffentliche Toilette gehe, kann ich damit rechnen, dass die Klobrille hochgeklappt ist. Was in Deutschland für mich ziemlich eklig ist, scheint hier irgendwie höflich zu sein. Auf die Idee, doch wieder traditionelle Toiletten einzubauen, wenn die westlichen sichtlich nicht beliebt sind, oder (an Orten mit mehreren Klos) zumindest eine Auswahl anzubieten, kommt nur gelegentlich jemand. Warum das auch noch Einzug in die meisten Privatwohnungen gefunden hat, weiß der Habicht, aber da stört es mich nicht ganz so, denn ihre eigenen Klos halten die Leute ja meistens einigermaßen sauber.

Allerdings sind manche Kloschüsseln noch dazu für eine ordnungsgemäße Nutzung gar nicht geeignet: Sie sind so klein, dass ich nicht vernünftig draufpasse, ohne mich zu ekeln. Kein weiterer Kommentar.

Falls sich neben dem Klo übrigens ein mit Plastiktüte ausgeschlagener Mülleimer befindet, dann gehört das gebrauchte Klopapier dort hinein. Die Abwassersysteme sind mancherorts nicht leistungsstark genug. Eigentlich vielleicht ohnehin keine so schlechte Idee.

So viel erstmal zu unserem virtuellen Rundgang durch die Wohnung. Es kommen noch einige Äußerlichkeiten dazu, die für uns etwas gewöhnungsbedürftig sind: Die Fenster etwa sind oft vergittert, aus Angst vor Einbrüchen. Diese gibt es leider in der Tat des öfteren, aber dennoch wirken diese ganzen Gitter auf mich bedrohlicher als die Gefahr eines Bruchs. Wer in einem Mietshaus wohnt, das nicht bewacht und hausgemeistert ist (viele große Blocks haben Sicherheitsunternehmen für eine Eingangskontrolle beauftragt - am Anfang fand ich das eher befremdlich, mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt), hat in der Regel keine besonderen Kontakte zur Nachbarschaft zu erwarten. So etwas wie eine Kehrwoche oder sowas ist undenkbar, die Treppenhäuser gammeln munter vor sich hin.

In Großstädten kaum noch zu sehen: Traditionelles Wohnhaus.

Ein Zusammentreffen findet allerdings statt, wenn Beethoven ertönt. Und zwar laut und plärrig. Dieser ohrenbetäubende Lärm stammt von den Müllwagen, die täglich zu einer bestimmten Uhrzeit die Straßen durchkreuzen. Sowie der Krach aus der Ferne zu hören ist, heißt es: Alles stehen und liegen lassen, Hausmüll schnappen und rennen, und dann den Müllsack direkt in den Müllwagen schleudern. Manchmal, wenn ich nicht ganz aufmerksam bin, komme ich glatt zu spät - ärgerlich, denn in meiner Straße kommt der Wagen immer abends gegen halb acht, und da muss ich meistens arbeiten. Wenn ich ihn also verpasse, muss ich zuweilen eine ganze Woche warten, bis ich meinen Müll loswerden kann. In einem heißen Land ist das nicht so klasse. Aber dass der Müll jeden Tag abgeholt wird, ist natürlich für Leute mit normaleren Arbeitszeiten sehr komfortabel.

Ungefähr jeden dritten Freitag in ungeraden Monaten (soll heißen: ich kann kein Konzept erkennen) folgt dem regulären Wagen ein Extra-Müllwagen für recyclingfähigen Müll aller Art: Papier, Glas, Plastik und was nicht alles. Wenn ich den Tag nicht herausfinden kann, dann bleibt mir nicht viel anderes übrig, als die Rohstoffe in den normalen Müll zu werfen, wenn ich das Zeugs nicht viele Wochen lang in meiner Wohnung aufbewahren will. Taiwan hat nämlich zwar eine durchaus feine Recyclingindustrie, allerdings wird penibel darauf geachtet, dass möglichst wenig Leute Zugang dazu haben. Ähnlich ist es mit "normalem" Müll: So etwas wie öffentliche Mülleimer gibt es hierzulande schlicht überhaupt nicht. Wer zu den Müllabfuhrzeiten arbeitet, hat das Nachsehen. Kein Wunder, dass die Straßen voll mit Müll sind, wenn die Leute sich gleichzeitig beim Kauf einer Bierdose eine Plastiktüte und einen extra verpackten Strohhalm geben lassen. Obwohl ich solchen Unsinn nicht mitmache (auf Flaschen aller Art gibt es sogar Pfand, die lassen sich also in die Läden zurückbringen - ein Segen für mich), produziere ich hier ein Vielfaches des Mülls, den ich in Deutschland verursachen würde.

Trotz dieser Seltsamkeiten lässt es sich in den hiesigen Häusern gar nicht so schlecht leben. Eine gewisse Gewöhnungsphase solltet Ihr schon einkalkulieren, wenn Ihr nach Taiwan übersiedelt - aber das Wohnen ist dabei wohl das geringste Problem. Wie in Deutschland auch braucht Ihr im Zweifelsfall ein wenig Glück und Hartnäckigkeit, um einen für euch geeigneten Ort zu finden, der noch dazu bezahlbar ist (die Mieten bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland, tendenziell sind sie vielleicht ein bisschen höher, wobei ich selbst ziemliches Glück gehabt habe). Aber danach lässt es sich hier durchaus aushalten.